Illi resümiert: Isabel Nolte

Letzten Herbst schaute ich pflichtbewusst „The Voice of Germany“. Pflichtbewusst deshalb, weil ich grundsätzlich Castingshowgegner bin – ganz im Gegensatz zu unserem Künstler Maciek, der an diesem munteren Reigen teilnahm. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Zum Glück wusste ich nicht vorher, dass Maciek erst ganz zum Schluss dran sein würde, sonst hätte ich sicher erst später eingeschaltet. So aber zog ich mir die ganze Sendung rein – und entdeckte dabei eine flamboyant gekleidete Dame mit Hut. Isabel Nolte. Ich war begeistert!

Mit der wollte ich arbeiten, und zwar unbedingt. Nachdem Maciek den Kontakt hergestellt hatte, habe ich mit Isabel telefoniert. Es ging erst um dieses, dann um jenes, sie fand meinen Namen lustig und ich ihr Lachen. Das hielten wir für eine gute Voraussetzung, zusammen zu arbeiten, wollten das aber ganz unverbindlich erst mal ausprobieren.

Deshalb schickte ich ihr einen Text von mir, „So ein schönes Paar“, und bekam keine zwölf Stunden später ein Demo zurück. Nur kurze Zeit danach reiste Isabel bei uns im Studio an. Bereits an diesem Wochenende entstanden die ersten fünf Songs. Ab da ging es Schlag auf Schlag und am Ende hatten wir 16 Stücke – alles Killer, keine Filler. Und nun?

Tja, müssen wir wohl n Album machen.“

Joa, n Goldenes.“

Mindestens, Diggi.“

Und auch so richtig auf die Sahne hauen, mit Gastmusikern und so!“

Haben wir dann auch gemacht.

Anne de Wolff, Christoph van Hal, Thomas Zander, Gero Drnek, Christian Decker, Hagen Kuhr, Benny Glass und Lutz Krajenski haben uns mit ihrem Können unterstützt – Bundesliga, oder was?!

Vor kurzem war Isabel noch einmal da, um die Mainvocals zu finalisieren. Und nicht erst da haben wir alle gemerkt: Hier entsteht gerade etwas Phänomenales. Von Ende Februar bis Mitte Juni – das dürfte wohl rekordverdächtig sein. Wir haben jede Minute dafür gebrannt und tun es noch. Tatsächlich können wir kaum abwarten, Euch allen stolz das Werk zu präsentieren, aber alles zu seiner Zeit!


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